Goldbergbau Pusterwald - Silberbergbau Zeiring - Silberbergbau Pichl bei Katzling

Eine Kooperation der Aurex Biomining AG zur Dokumentation der Abbauwürdigkeit von Gold- und Silberlagerstätten in Österreich

Goldexploration

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung des Golderzbezirkes bei Pusterwald, Steiermark

Der sagenhafte Goldreichtum der österreichischen Alpen und des Gebietes bei Pusterwald ist durch viele Berichte bekannt. Nach einem Zeitungsartikel im Jahre 1952, verfasst von Hofrat Dr. Lukas Waagen, Chefgeologe der Geologischen Bundesanstalt a.D. ist die Lagerstätte Pusterwald "ungemein aussichtsreich." Anhand von vielen alten Analysen errechnete er einen Durchschnittswert mit 17.7 Gramm Gold pro Tonne. In der veröffentlichten Fachliteratur über das Plättental werden Goldgehalte von 0 - 59 Gramm pro Tonne ausgewiesen sowie primäres und sekundäres Freigold erwähnt.

Goldfundorte bei Pusterwald
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Goldfundorte bei Pusterwald

In dem Buch "Gold in steirischen Bergen" sind nach einer Karte des Montanhistorikers Dr. Franz Kirnbauer bei Pusterwald 14 Goldfundorte eingezeichnet. Allerdings ist zu erwähnen, dass in alter Zeit goldreiche Fundstellen geheim gehalten wurden und oftmals vorsätzlich falsche Fundorte genannt wurden.

Nach H. Weninger (1981) kommen im Plättental als Seltenheit "Goldkörner bis zu mehreren Millimeter Durchmesser" vor.

Im Gebiet bei Pusterwald werden goldführende "Mylonitzonen" (tekonische Störungs- zonen] mit Derberzen bis zu 1 m Durchmesser und goldführende "Erzglimmer- schiefer" unterschieden. Die letzteren enthalten "refraktäres Gold", d.h. die Gold- moleküle sind "unsichtbar" im Kristallgitter der Begleiterze eingeschlossen. Das zusätzliche Auftreten von Freigold findet innerhalb von diesen Erzglimmerschiefern nur unregelmässig statt.

Dieser Umstand führte in historischer Zeit zur Einstellung der Schürfarbeiten, die damals ohne den Einsatz von Maschinen und ohne elektrischen Strom durchgeführt wurden. Fundstellen mit vermehrten Auftreten von Goldkörnern wurden geheim gehalten und händisch abgebaut.

Im Jahre 1920 beschreibt Bergingenieur Albin Trug im Bereich von alten Bergbauspuren mehrere erzführende Glimmerschiefer, die als "wohlgeschichtete" lange Erzlagerstätten auftreten. Für diese aus der Oxydationszone entnommenen Proben wurden Durchschnittsgehalte von Au 5 g/t bis Au 25 g/t angegeben. Bei Richtigkeit dieser Werte könnten höhere Goldgehalte in der darunter befindlichen Zementationszone angetroffen werden.

Goldequivalent etwa Au 20 g/t

Da nicht alle Handschriften und Skizzen aus den 1920-er Jahren auffindbar sind, ist eine genaue Ortsangabe der aller Proben nicht mehr möglich.

Im projektrelevanten Konzessionsgebiet befindet sich u. a. jener Erzglimmerschiefer, dessen Schichtkopf-Ausbisse auf eine Länge von 1.200 m und eine Breite von 15 m im Jahre 1920 von Bergingenieur Albin Trug aufgefunden wurde. Dieser Erzglimmerschiefer fällt von Seehöhe 1800 m talwärts.

Für eine Gruppe von Erzanalysen aus dem Fuchsgraben (1923 ?) wurde ein Durchschnittsgehalt von Gold 17.7 g/t und Platin 6.76 g/t ermittelt. Eine Analyse auf Palladium wurde seinerzeit nicht durchgeführt. Die Platinführung war sehr unregelmässig und einige Analysen zeigen nur Goldgehalte.

Obige Angaben entsprechen einen Goldequivalent von etwa Au 20 g/t und sind ohne Durchführung von weiterführenden Untersuchungen vorläufig mit großem Vorbehalt zu betrachten.

Goldnuggets aus USA und Australien
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Goldnuggets aus USA und Australien

Da es sich bei den Erzglimmerschiefern um relativ ungestörte Schichten und um ehemals stratigraphische Horizonte handelt, so bietet sich die Chance, durch Untersuchungs- arbeiten eine vielleicht sehr grosse Goldlagerstätte nachzuweisen. Es könnte sein, dass sich die erzführenden Schichten bis ins Tal (SH 1072 m) und darunter sich bis SH 500 m fortsetzen. Bei einen zukünftigen Abbau wird nicht nur das im Erzglimmerschiefer enthaltende refraktäre Gold, sondern auch das darin sporadisch auftretende Freigold mitgewonnen wird. Einen diesbezüglichen Hinweis liefert u.a. eine alte, 15 kg schwere Probe mit Gold 500 g/t ohne Angabe des Fundortes.

In den alten Berichten werden die goldführenden Erzglimmerschiefer mit ihren mehrmals abwechselnden Erz- und Gesteinsschichten ausführlich beschrieben. Über eine spätere genauere Untersuchung derselben ist nichts bekannt. In der Arbeit von Thurner A. (1955) galt das Interesse primär der vererzten Mylonitzone im Plättental und der geologischen Gebietsbeschreibung. Es wurden jedoch nebenbei von ihm auch ehemalige "kleine Anschürfe in Klüften der Glimmerschiefer" und deren dünne Erzkrusten mit Au 20 g/t erwähnt.

Nachdem die alten Proben von den durch Erosion ausgelaugten Kluftflächen stammen, so könnten mittels Bohrungen eventuell lokal auch höhere Goldgehalte nachgewiesen werden.

Im moderen Erzabbau kann die Aufbereitung, also das Trennen des Erzes vom anhaftenden Gestein, im internen Kreislauf mittels Wasser oder mittels Druckluft erfolgen. Es ist vorgesehen, das derart gewonnene Erzkonzentrat zu exportieren. Mittels dem hochmodernen Verfahren der Biooxidation durch natürliche Mikroorganismen (Biomining) ist die Goldgewinnung besonders umweltfreundlich. Die biotechnologische Gewinnungsmethode ermöglicht die Umwandlung des in manchen Erzen enthaltene Arsen in das harmlose und umweltneutrale Eisenarsenat. Anfallender Schwefel wird durch Zugabe von Eisen (II) in das unlösliche und umweltneutrale FeS gebunden.

Explorationsprogramm Golderzbezirk Pusterwald

Im Konzessionsgebiet befinden sich ausser den beschriebenen Erzglimmerschiefern auch die goldreiche Mylonitzone im Plättental und zwei weitere höher gelegene Mylonitzonen, deren Untersuchung bereits 1955 von Thurner A. empfohlen wurde.

Das Ziel der geplanten Untersuchungsarbeiten ist die Erstellung einer Dokumentation zwecks der späteren Einbindung eines Bergbaukonzern in das Gesamtprojekt. Denn ein "replacement of reserves" ist für jede Bergbaufirma eine Überlebensfrage und grosse, goldreiche Lagerstätten sind weltweit dringend gesuchte Raritäten.

Das Auftreten von Goldflitter innerhalb der refraktär goldführenden Erzglimmerschiefer unterstützt obige Überlegungen. Die in Pusterwald beim hobbymässig betriebenen Goldwaschen gefundenen Goldplättchen stammen aus der Erosion der Erzglim- merschiefer oder von einer der noch nicht untersuchten, erzführenden Störungszonen.

Nach einem Bericht von Friedrich O.M (1954) sind in einigen Erzanschliffen aus dem Plättental "6 bis 12 Goldkörnchen gleichzeitig im Gesichtsfeld. Magnetkies ist nach dem Arsenkies das häufigste Mineral, kann ihn örtlich sogar übertreffen. Zufuhr und Absatz des Goldes hängen irgendwie mit jener des Magnetkieses zusammen"

Das geplante Explorationsvorhaben gliedert sich in diverse Aufsuchungs- und Schürfarbeiten und der Erstellung einer Dokumentation.

Ein ausgesprochener Glücksfall

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Magnetkies (Pyrrhotin) bildet neben Arsenopyrit einen bedeutenden Anteil der goldführenden Vererzungen im Pusterwald. Dies ist ein ausgesprochener Glücksfall, denn es stehen nunmehr hochempfindliche Messinstrumente zum Auffinden bodenmagnetischer Anomalien zur Verfügung. Diese Messinstrumente wurden erst Jahrzehnte nach den Untersuchungen in den Jahren 1954 - 1955 entwickelt.

Geologie, Tektonik und Mineralogie des Golderzbezirkes sind - ausgenommen das Gebiet beim Berg Goldriegel - in den Fachpublikationen bestens dokumentiert. Im Bereich der Ost-West verlaufenden Störungen befinden sich mehrere N-S streichende, goldreiche Gangtrümmer, die wegen ihrer kurzen Erstreckung nicht abbauwürdig sein dürften. Deren Bauwürdigkeit hängt davon ab, ob und in welchem Umfang die Störungszonen zur Tiefe hin selbst vererzt sind. Das Hauptinteresse sind jedoch die goldführenden "Erzglimmerschiefer".

Goldexploration und Erzabbau

Die Ortschaft Pusterwald liegt auf Seehöhe 1.072 m und die Gemeindeverwaltung von Pusterwald steht allfälligen Schürf- oder Abbautätigkeiten positiv gegenüber.

Den Golderzgang "Daniel" beschreibt Dir. Omerzu im Juli 1961 wie folgt : "Erzausbisse von grösster Mächtigkeit in Seehöhe ca. 1300 m, durch welche ein Erzlager nachgewiesen werden kann, von über 30 m Mächtigkeit, mit einer 3 bis 4 km streichenden Länge bei 800 - 1000 m Abbauhöhe. Die Analysen ergaben 7.5 g/t Gold, 92 g/t Silber und 5 g/t Platin."

Inzwischen wurden einige hochgelegene Teile des Pusterwald-Gebietes oberhalb der Seehöhe 1.500 m auf Betreiben der EU als "Natura 2000 Schutzgebiet für Pflanzen und Vögel" gewidmet. Das Schürfgebiet beim Berg "Goldriegel" befindet sich ausserhalb des Naturschutzgebietes

Wie bereits erwähnt, dürften die erzführenden Glimmerschichten bis ins Tal und darunter hinab reichen. Es ist damit zu rechnen, dass durch einen zu errichtenden Stollen, dessen Eingang unterhalb der Seehöhe 1.500 m angelegt wird, Vererzungen nicht nur zur Tiefe hin, sondern auch zur Höhe hin im Untertagebetrieb abgebaut werden können.

Zur Gewinnchance im Golderzbezirk Pusterwald

Arsenopyrit mit Gold - Foto von Minifossi.pcom.de
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Arsenopyrit mit Gold - Foto von Minifossi.pcom.de
Gold im Quarz - Foto Minifossi
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Gold im Quarz - Foto Minifossi

Grosse Teile des Schürfkonzessionsgebietes befinden sich unterhalb der SH 1500 m (sind also nicht Teil des Naturschutzgebietes) und stehen somit grundsätzlich für die Exploration zur Verfügung.

Bei den 14 historischen Goldfundorten kann es sich nur um oberflächennahe Abbsue gehandelt haben. Die grundsätzliche Richtigkeit der Beschreibung der goldführenden Erzglimmerschiefer bei Pusterwald (durch Bergingenieur Alban Trug) wird auch durch die Berichte von Dir. D. Omerzu (1961) und Dr. S. Polegeg (1980) indirekt bestätigt. Der Geologe Thurner A. (1955) berichtet allerdings nur über unbedeutende Erzkrusten in den Klüften eines der höher gelegenen Erz-Glimmerschiefer. Thurner A. empfiehlt die Unter- suchung von zwei Störungszonen, aber das Ausmass der dort möglichen Vererzung ist noch unbekannt.

Aufgrund der vielen Analysen mit z.T. hohen refraktären Goldgehalten und wegen dem Auftreten von primären und sekundären Goldflittern und Goldkörnern gilt das Konzessionsgebiet als besonders höffig. Auch bei einem Erzabbau nur unterhalb der SH 1500 m ist das Gewinnpotenzial als hoch zu bezeichnen.

Seit Jahren wird für den weltweiten Goldabbau ein Replacement-Defizit festgestellt, d.h. die alljährlichen Abbaumengen können durch Neufunde nicht ersetzt werden.

Die Schürfgebiete bei Pusterwald sind Explorations-Reservefelder, da zuerst die Erzreviere im Pölstal untersucht werden. Im erwarteten Erfolgsfall der für später geplanten Exploration ist ein ökologisch vorbildlicher Goldbergbau geplant. Bei Biomining macht man sich die Wechselwirkung zwischen natürlichen Boden- und Gesteinsbakterien und Mineralien zunutze. Weltweit werden etwa 25 % des Kupfers und mehr als 10 % des Goldes mit Biomining gewonnen. Biomining ist ein hochmodernes und umweltfreundliches Aufbereitungsverfahren und eigenet sich speziell für Vererzungen vom Typ Pusterwald.

Der Golderzbezirk Pusterwald kann in zwei Bereiche unterteilt werden

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1. der geologisch erforschte Teil mit den in Seehöhe 1700 - 1900 aufgefundenen Mylonitzonen. Diese Vererzungen könnten eventuell 1 - 2 km hinab reichen. Mittels eines Unterfahrungsstollen, der zwischen SH 1200 - 1500 m angelegt wird und sich somit unterhalb. bzw. ausserhalb des Naturschutzgebietes befindet, könnten diese Vererzungen abgebaut werden.

2. das geologisch unerforschte Gebiet mit dem Berg "Goldriegel" (nomen est omen) als Zentrum. Dieses Gebiet befindet sich zur Gänze ausserhalb des Naturschuzgebietes.

Bedingt durch die Schürfarbeiten im Gebiet der Silbermine Pichl werden die Schürfgebiete bei Pusterwald vorläufig als Reservefelder für spätere Aktivitäten gehalten. Angestrebt wird hiefür ein JV mit einemm in Europa tätigen Explorer und es wird auf den Gold Peak hingewiesen.

Investoren, die sich noch vor dem Going Public zu Vorzugskonditionen beteiligen möchten, werden um Kontaktaufnahme unter info@silbermine.at gebeten.

Siehe auch

Weblinks

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