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Grubengas |
Aus Silbermine.at
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Kein Erzabbau ohne Bewetterung Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas und entsteht u.a. auch in sulfidischen Erzlagerstätten. Bei einem Anteil von 0,1 Prozent in der Atemluft wird bereits die Hälfte der roten Blutkörperchen deaktiviert. Kohlenstoffmonoxid ist ein gefährliches Atemgift. Wenn es über die Lunge in den Blutkreislauf gelangt, behindert es den Sauerstoff- transport im Blut, was zum Tode durch Erstickung führen kann. Das Grubengas ist etwas schwerer als Luft und befindet sich daher im unteren Bereich eines Schachtes oder in den tiefer gelegenen Stollen- und Abbaubereich. Die alten Bergleute hatten daher Öllampen bei sich und wenn diese verlöschten, war dies ein Alarmsignal, so rasch wie möglich wieder höhere Bereiche aufzusuchen. Bereits bei einem Anteil des Grubengases von über einem Prozent in der Atemluft tritt der Tod binnen zwei Minuten ein. Daher war es in den alten Bergbauperioden absolut notwendig, Lüftungsschächte zu errichten, um dergestalt einen natürlichen Luftzug (Bewetterung) für den Abzug der Grubengase zu erreichen. Heutzutage erfolgt diese Bewetterung durch Entlüftungsrohre mit Hilfe von elektrischen Ventilatoren. Bei der Schacht- und Stollenräumung im Untersuchungsgebiet Unterzeiring führt jeder Arbeiter ein Kohlenstoff- monoxid-Gasmessgerät mit Alarmfunktion bei sich. |