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Konzessionsgebiet Oberzeiringer Erzberg |
Aus Silbermine.at
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Dieser Teil der Schürfkonzessionen (Freischürfe) deckt den Bereich des Zeiringer Erzberges vom Blahbach in Oberzeiring bis zum Möderbach in Möderbrugg. Die in nebenstehender Karte blau eingezeichneten Schürfrechte sind im Besitz der Gruppe Moschitz-Steiner und sind nicht im Besitz der Silbermine Zeiring GmbH. In weiterer Folge könnten allfällige Kooperationsvereinbarungen stattfinden. Die Schürfkonzession Moschitz-Steiner deckt jenen Teil des Erzrevieres, wo während des Vollbetriebes im Jahre 1361 ein plötzlicher Wassereinbruch den Abbau der Silber-Reicherzzone vorzeitig beendete. Der im westlichen Freischurf gelegene Stollen wurde von Moschitz-Steiner saniert und endet 150 m vor dem Erreichen jenes Gebietes, das eine starke IP-Anomalie von 700 m Länge aufweist. Diese Anomalie befindet sich bereits im Konzessionsgebiet der Silbermine Zeiring GmbH. Es dürfte sich um eine Pyrit-Imprägnationszone handeln, innerhalb oder unterhalb derer sich einige mächtige Erzgänge befinden könnten. Anscheinend handelt es sich bei dieser IP-Anomalie um eine tektonisch nordwärts verschobene Fortsetzung der im Mittelalter im Abbau befindlichen Erzgänge. Das Konzessionsgebiet Moschitz-Steiner gilt als besonders silberreich, ist aber durch die Bebauung zerstückelt und daher für einen Bergbaukonzern - weil ohne jede Erweiterungsmöglichkeit - grundsätzlich zu klein. Bei einer eventuell späteren Kooperation könnte der zukünftige Erzabbau durch den Johannes-Erbstollen erfolgen. Dessen Stollenportal liegt aussenerhalb von Oberzeiring im unverbautem Gebiet auf dem Betriebs-Grundstück der Silbermine Zeiring GmbH. Der Erbstollen ist 600 m lang und durchquert den Ostteil des Erzberges, ist aber stark verbrochen und muss saniert und ausgebaut werden. Eine erfolgreiche Tätigkeit der Gruppe Moschitz-Steiner würde eine Aufwertung des angrenzenden Schürfgebietes der Silbermine Zeiring GmbH und eine eventuelle Wertsteigerung der ABAG-Aktien bewirken. Die SZ GmbH besitzt 99 Freischürfe, innerhalb derer sich die drei Freichürfe von Moschitz-Steiner befinden. Siehe auch |