Goldbergbau Pusterwald - Silberbergbau Zeiring - Silberbergbau Pichl bei Katzling

Eine Kooperation der Aurex Biomining AG zur Dokumentation der Abbauwürdigkeit von Gold- und Silberlagerstätten in Österreich

Oekologie und Bergbau

Geplant ist ein ökologisch vorbildlicher Kleinbergbau

Unternehmensziel ist die Errichtung eines Kleinbergbaues in Unterzeiring gemeinsam mit einem Fachpartner. Alternativ hiezu ist der spätere Verkauf der anderen Konzessionsgebiete gegen Umsatzbeteiligung möglich.

Ökologische (chemiefreie) Aufbereitungs- bzw. Anreicherungsmethoden

Unter Aufbereitung (Seperation) wird das Trennen des Erzes vom anhaftenden Gestein verstanden. Derberze wie in Unterzeiring, Oberzeiring und Möderbrugg vorkommend eignen sich bestens für die gravimetrische Aufbereitung, also das Trennen des Erzes vom anhaftenden Gestein nach dem spezifischem Gewicht.

Das Abbaumaterial (Rohgut, Roherz) ist ein Gemenge aus Erzen und taubem Gestein. Durch Hintereinanderschaltung von Gesteinsbrechern kann daraus eine Körnung von < 2 mm hergestellt werden. Nach der Zerkleinerung des Rohgutes kann die gravi- metrische Trennung des Erzes vom tauben Gestein mittels Wasser im internen Kreislauf und/oder mittels Druckluft erfolgen.

Nachdem das Gestein ein spezifisches Gewicht von nur 2.8, hingegen Erze ein spezifisches Gewicht von 3.9 - 7.2 aufweisen, ist die gravimetrische Trennung des Gesteins vom Erz besonders leicht durchführbar. Hiefür gibt es mehrere Verfahren wie Wendelscheider, Zentrifugken, Stossherde. Die vom tauben Gestein befreite Erzkörnung durchläuft eine starkmagnetische Seperation zur Abtrennung der eisenhältigen Körnung. Dieses Eisengranulat könnte besonders goldhältig sein.

Das verbleibende, ebenfalls gold- und silberhältige Zn-Cu-Pb-Sb-Erzkonzentrat wird neuerlich gravimetrisch separiert und mittels weiteren nichtchemischer und/oder elektrischer Verfahren in verschiedene Metall-Erzkonzentrate getrennt.

Die hochwertigen Erzkonzentrate werden in wieder verwertbare "mineral bags" zu je eine Tonne verpackt und exportiert. Anfänglich könnten alle Metallanteile im einem Erzkonzentrat verbleiben, denn die darin enthaltenen Edel- und Buntmetallanteile werden nach Abzug des Hüttenlohnes von der Schmelzhütte ausbezahlt. Das inzwischen gestiegene Umweltbewusstsein führte nunmehr dazu, dass z.B. die grösste deutsche Metallraffinerie jetzt bevorzugt Erzkonzentrate aufkauft, die ohne dem Einsatz von umweltbelasteten Chemikalien gewonnen werden.

Für die Herstellung von unterschiedlichen Erzkonzentraten sind nur geringe Investitionen erforderlich. Es entfallen die hohen Kosten die Errichtung einer Gesteinsmahlanlage und die sehr hohen Energiekosten für die übliche Feinmahlung werden anfänglich eingespart. Für allfällige restliche Erzkonzentrate kann später eine kleine Gesteinsmahlanlage erworben werden.

Aus dem laufenden Gewinn können alle weitere wünschenswerte Investitionen getätigt werden. Grundsätzlich soll aus dem Erzkonzentraten vor Verkauf mittels Biomining Gold- und Silber extrahiert werden. Biomining ist ein besonders kostengünstiges Verfahren und ermöglicht auch eine rentable Edelmetallgewinnung aus z.B. armen Erzen.

Biomining ist die führende Technologie

Unter Biomining versteht man die Erzaufbereitung in Tankbehältern (Bioreaktoren) mittels in der Natur vorkommenden Gesteins- und Bodenbakterien. Vor allem kann z.B. das im Erz befindliche refraktionäre Gold (im Mikroskop nicht sichtbar) mittels der biotechnologischen Methoden kostengünstig extrahiert werden. Anfallendes Arsen wird als AsFeO4 völlig umweltneutral deponiert.

Seit kurzem können nicht nur Gold und Kupfer, sondern auch Buntmetalle mit Hilfe von bestimmten Bakterien aus komplexen, polymetallischen Erzen kostengünstig extrahiert werden. Ein interessanter Artikel über Biomining findet sich im Internet unter http://www.wiwo.de/technik-wissen/bakterien-als-goldgraeber-456092/

Andere, chemiefreie Methoden zur Erzgewinnung

Diese Verfahren werden in der "Enzyklopädie der technischen Chemie" ausführlich dargestellt. Einige dieser Methoden werden u.a. auch im Internet beschrieben.

Rekultivierung schafft wichtige Biotope

Im Zuge der geplanten Abbautätigkeit sowie bei deren Beendigung erfolgen Rekultivierungsmaßnahmen. Diese schaffen optimale Rückzugsgebiete für Fauna und Flora und bereichern oftmals die Artenvielfalt in einem Ausmass, wie es vorher keineswegs gegeben war. Der Abbau von Erzlagerstätten bietet daher die Chance, anschliessend durch Rekultivierung wünschenswerte Biotope in Gebieten mit z.B. überwiegender Fichten-Monokultur zu errichten.

Siehe

Weblinks

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