Goldbergbau Pusterwald - Silberbergbau Zeiring - Silberbergbau Pichl bei Katzling

Eine Kooperation der Aurex Biomining AG zur Dokumentation der Abbauwürdigkeit von Gold- und Silberlagerstätten in Österreich

Projektinformation

Österreich ist ein besonders bergbaufreundliches Land. Der österreichische Rohstoffplan diente im November 2008 als Vorlage für eine EU-Mitteilung an die Mitgliedstaaten : „In der EU müssen Rahmenbedingungen so gestaltet werden, dass eine Versor- gung mit Rohstoffen aus europäischen Quellen begünstig wird.“

Miteigentum an 28 Edelmetall- und Buntmetallvorkommen geboten

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Die steirischen Alpen waren einst für ihren großen Gold- und Silberreichtum bekannt. Ein kilometerlanger und erzführender Kalkzug mit Gold-, Silber-, Blei-, Zink-, Kupfer-, Antimon- und Eisenerzen, oftmals durch Schiefer bedeckt und durch Schiefergebiete unterbrochen, zieht sich am Westrand des Pölstales von der Mur bis Möderbrugg.

Die Schürfkonzessionen beinhalten die Vererzungen bei Ober- und Unterzeiring sowie Teile des Golderzbezirkes Pusterwald.

Die Untersuchungen mit hochmodernen Methoden im Umfeld alter Bergbaugebiete ist eine weltweit erfolgreich angewandte Praxis, um bislang noch unbekannte Erzvorkommen zu entdecken. Die breite Streuung in 28 Edelmetall- und Buntmetall-Projekte ist besonders vorteilhaft, denn je nach Konjunkturlage sind Edelmetalle oder Buntmetalle im Aufwärtstrend.

Der Golderzbezirk Pusterwald

Goldfundorte bei Pusterwald
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Goldfundorte bei Pusterwald

Im Gebiet der Wölzer Tauern in der Nähe der Ortschaft Pusterwald sind 14 historische Goldfundorte überliefert. Für das Teilgebiet im Plättental ergaben alte im Jahre 1952 ver- öffentlichte Erzanalysen durchschnittlich Gold 17.7 g/t, wobei 19 Proben auch Platin enthielten. In der von der Geologischen Bundesanstalt veröffentlichten Literatur für das Teilgebiet "Plättental" werden variable Goldgehalte von 0 - 59 Gramm pro Tonne aus- gewiesen sowie primäres und sekundäres "Freigold" - also mit freiem Auge erkennbares Berggold - erwähnt.

Eine im Jahre 1920 von Bergingenieur Albin Trug entnommene grosse Erzprobe (leider ohne Angabe des Entnahmepunktes) ergab Au 500 g/t. Für die Exploration im Golderz- bezirk Pusterwald wird ein Joint Venture angestrebt und auf den Gold Peak hingewiesen.

Zur Geschichte der Zeiringer Silberbergwerke

Die Bergbaue bei Zeiring waren im Mittelalter wegen ihres großen Silberreichtums berühmt. König Rudolf v. Habsburg eroberte deshalb die Steiermark, um in den Besitz dieser reichen Lagerstätten zu gelangen.

Befahrung der alten Grubenräume im Oberzeiringer Ostfeld
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Befahrung der alten Grubenräume im Oberzeiringer Ostfeld

Trotz der wegen des Karstwassers damals schwierigen Abbauverhältnisse waren im Blahbachtal bei Oberzeiring zehn Silberschmelzen in Betrieb und 1.400 Bergleute beschäftigt. Es wurden silber- reiche Mischerze und hochsilberhältige Bleierze abgebaut. Die Analysen der silberhältigen Erze zeigen lokal hohe Goldgehalte. Mit einem Teil der großen Abbaugewinne wurden in Wien zahlreiche Bauten errichtet und Zeiring erhielt den Ehrennamen "Mutter von Wien"

Im Jahre 1361 wurde in 60 m Tiefe der Erzabbau wegen eines plötzlichen Wassereinbruches vor- zeitig eingestellt. In jedem Jahrhundert danach erfolgten intensive, aber mangels geeigneter Techno- logie vergebliche Versuche, wieder an das reiche Erz zu gelangen.

Kaiser Maximilian I. ließ das Schloss Hahnfelden erbauen, um die Reaktivierung der Silberminen selbst beaufsichtigen zu können. Später bemühten sich das Stift Admont und immer wieder private Unternehmer, dann fünf Jahre lang eine staatliche Bergbaukommission unter Kaiserin Maria There- sia um die Reaktivierung. Jedoch ohne Elektrizität und ohne Maschinen konnte eine Wiederinbe- triebnahme nicht erreicht werden.

Das Silberbergwerk Oberzeiring ist eine hydrothermale Verdrängungslagerstätte und seit dem Wassereinbruch im Mittelalter eine "konservierte" Erzlagerstätte, die jetzt mittels moderner Technik abgebaut werden kann. Elektrische Energie und der Einsatz von Maschinen, Wasserpumpen, Belüftungsanlagen und eine ökologische Aufbereitung ohne Chemikalien sowie Biomining sind heute im modernen Abbaubetrieb selbstverständlich.

Die Zeitung PRESSE schrieb im Juli 1987 über die Vergangenheit von Oberzeiring: "Das hier aus dem Berg geholte Silber war reicher als jenes, das heute in den USA abgebaut wird."

Das Oberzeiringer Silber enthält bis zu 9 % Gold :

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Wie sehr oft in den Ostalpen, so handelt es sich auch bei dem Silber aus dem Erzbezirk Oberzeiring teilweise um natürliche Gold-Silber-Legierungen. Die Erzanalysen aus dem Ostfeld zeigen z.B. je nach Erzart, Entstehungstemperatur und Tiefenlage ein Verhältnis von Gold : Silber von 1:10 bis 1:200. Mit anderen Worten: das Oberzeiringer Silber enthält bis zu 9% Gold! Allerdings sind auch Erzproben ohne Goldgehalt bekannt.

Der Gewerke R. Hirn übermittelte eine Analyse aus dem Ostfeld mit Au 114 g/t. und zwei weitere Analysen mit Au 80 g/t und Au 60 g/t. Die in der alten Erbstollenhalde gefundenen Silbererze zeigen bedingt durch ihren sehr hohen Goldgehalt unter dem Erzmikroskop eine gelbstichige Farbe. Ludwig Apfelbeck (1920) zitiert aus einem alten Bericht über den Abbau von goldhaltigen Kupfererz : "es wur- den bedeutende Mengen Gold an das Einlöseamt in Graz abgeführt"

Als letzte (unterste) Mineralisationszufuhr wurden besonders silberreiche Erze gemeinsam mit gediegenem Silber in die Lagerstätte eingebracht. Entsprechend den Forschungen des Montanhistorikers Univ. Doz. Dr. Ing. Franz Kirnbauer soll in Oberzeiring lokal ein Roherz mit 10 % Silber - dies sind also 100 kg Silber per Tonne - abgebaut worden sein.

Sind noch reiche Silbererze vorhanden?

Oberzeiringer-Ostfeld - hier wurde einst (goldhältiges ?) Gelbkupfererz abgebaut
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Oberzeiringer-Ostfeld - hier wurde einst (goldhältiges ?) Gelbkupfererz abgebaut

Diese Frage wurde von einem staatlichen Bergbaukonsortium im Auftrag der Kaiserin Maria Theresia untersucht und bejahend beantwortet. Nach fünf Jahren Untersuchungsarbeiten wurde mit dem Bau eines Unterfahrungsstollens von dem 4 km entfernten, aber 200 m tiefer gelegenen Murtal in Richtung der Unter- und Oberzeiringer Silbergruben begonnen. Dieses Vorhaben, nämlich einen kilometerlangen Entwässerungs- stollen nur mittels "Handarbeit" auf Staatskosten zu errichten, zeigt die grosse Bedeutung dieser Silberlagerstätte. Wegen des Ausbruches des 7-jährigen Erbfolgekrieges wurden alle wehrfähigen Männer vom Stollenbau abgezogen und die Arbeiten eingestellt. Die in der Folge vorhandenen Kriegsschulden und der Geldmangel des Staates verhinderten die Fortsetzung des Projektes.

Die aufwändigen Entwässerungsversuche in jedem Jahrhundert und zu einer Zeit, als noch umfangreiche Informationen über die Abbaue vorhanden waren, sind ein klarer Hinweis für den noch vorhandenen Silberreichtum. Die in den Bergbaubibliotheken befindlichen Fachpublikationen und unveröffentlichte Expertisen berichten über den lokal exorbitant hohen Silbergehalt der Zeiringer Erzlagerstätten.

Das im Erzrevier Unterzeiring-Oberzeiring-Möderbrugg befindliche alte Stollensystem soll eine Länge von 25 km aufweisen.

Neun nur teilweise abgebaute Silbergruben im Bereich der grossen Pölstalstörung
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Neun nur teilweise abgebaute Silbergruben im Bereich der grossen Pölstalstörung

Neun historische Silbergruben bei Unterzeiring

Im Gebiet bei Unterzeiring befinden sich entlang einer Strecke von 4,5 km neun alte Silbergruben. Diese sind lediglich die höher gelegene Ausläufer der tiefreichenden „grossen Pölstalstörung“, die ein mehrmaliges Aufsteigen der Erzlösungen ermöglichte.

Wegen der auftretenden Karstwässer konnten die Vererzungen nur in ihrem oberflächen- nahen Bereich abgebaut werden. Sämtliche tiefer gelegenen Ag-Pb-Erzkörper und alle Ag-Zn-Vorkommen sind noch vorhanden, da im Mittelalter keine Zinkerze abgebaut wurden.

Zahreiche verfallene Stollen und Pingen berichten über die einstige Abbautätigkeit mittels Feuersetzen. In den Matthiasbauen sollen gemäß der Überlieferung ein Eisenerz mit 1.200 Gramm Gold und Silber pro Tonne gefunden sowie goldhältige Kupfererze abgebaut worden sein. Trotz der grossen Ausdehnung dieses Erzrevieres bei Unterzeiring sind keine Erzanalysen und bergbaulichen Dokumente bekannt, sondern nur die von P. Walser (1974) veröffentlichten Befunde über starke bis sehr starke Silber- Blei- Zinkanomalien in den meisten Halden.

Silbermine Katzling-Pichl

Starke Silber-Anomalien bei Katzling (Revier D)
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Starke Silber-Anomalien bei Katzling (Revier D)

Dieses Teilgebiet ist eines von neun Projekten in Unterzeiring. Durch Entnahme von zahl- reichen Boden- und Gesteinsproben konnten mehrere oberflächennahe geochemische Anomalien lokalisiert werden. Hiebei könnte es sich um die höher gelegenen Ausläufer von 3 bis 4 tiefer befindlichen Erzgängen handeln, die sich ausserhalb der alten Stollen- systeme befinden. Da es sich um hydrothermale Vererzungen handelt, können sich diese absätzig bis zu einer Tiefe von 1.5 km erstrecken.

Die in 2009 durchgeführten Kurzbohrungen bestätigen das Vorhandensein einer lokal vererzten Störungszone als Teil der grossen Pölstalstörung, die das mehrmalige Auf- steigen der Erzlösungen ermöglichte und den Silberreichtum der alten Gruben begründete. Es wurden u.a. die Aureolen von As-, Cu-, Pb- und Zn-Vererzungen durchörtert. Die ent- nommenen Bodenproben zeigen ebenfalls lokal hohe Silber-. Blei- und Zinkgehalte. Eine der Bodenproben aus dem abgerutschten Haldenmaterial (Erzrevier D) enthält den 1.000-fachen Ag-Background- Gehalt.

Silbermine Pichl - Projekt Orange

Diese Vererzung ist noch unberührt und von unbekannter Ausdehnung. Die dort entnommenen Boden- und Gesteinsproben zeigen stark erhöhte Metallgehalte und es handelt sich um ein anscheinend intensiv vererztes Teilgebiet.

Im Bereich der Forststrasse von Pichl wurden ausserhalb der alten Stollensysteme bislang 8 oberflächennahe, geochemische Anomalien aufgefunden. Es ist geplant, diese nacheinander zu untersuchen und nach dem Erbohren einer abbauwürdigen Vererzung einen „Explorations-Erzabbau“ als Vorstufe für den späteren Vollbetrieb zu beginnen. Vorgesehen ist ein ökologischer Kleinbergbau mit chemiefreier Erzaufbereitung. Zu den Grundeigentümern bestehen freundschaftliche Kontakte und die Gemeindeverwaltung steht dem Beginn eines Kleinbergbaues positiv gegenüber.

Silberbarren preisgünstig als Sachdividene ohne MWSt
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Silberbarren preisgünstig als Sachdividene ohne MWSt

Bereits im September wird mit den Kernbohrungen beim Projekt Orange begonnen. In weiterer Folge werden auch die anderen, ausserhalb der alten Stollensysteme befindlichen geochemischen Anomalien nacheinan- der angebohrt.

Nicht erneuerbare Rohstoffe und vor allem Erze müssen langfristig im Wert steigen, da die jährlichen Abbaumengen nicht durch entsprechende, rentabel abbaubare Neufunde kom- pensiert werden können. Wie aus der detailierten Rentabilitätsprognose ersichtlich. sind für den Erzabbau in Unterzeiring auch bei eventuell stark sinkenden Metallpreisen hohe Gewinne zu erwarten.

Anfragen - auch von Kleinanlegern - sind erbeten an : info@silbermine.at

Siehe

Weblinks

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