Goldbergbau Pusterwald - Silberbergbau Zeiring - Silberbergbau Pichl bei KatzlingEine Kooperation der Aurex Biomining AG zur Dokumentation der Abbauwürdigkeit von Gold- und Silberlagerstätten in Österreich |
Gold Peak |
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Viele internationale Publikationen berichten, daß die jeweiligen Neufunde von Edelmetall-Erzlagerstätten nicht das alljährliche Abbauvolumen ersetzen. Es ist seit Jahren ein Goldabbau-Replacement-Defizit zu beobachten. Weltweit rückläufige Bergbau-Goldproduktion ab 2015 ?Bisher galt das Jahr 2003 mit einer Minenproduktion von 2.590 Tonnen als der Gold Peak. Für das Jahr 2010 wird die globale Minenproduktion auf 2.652 Tonnen Gold geschätzt. Unter Hinweis auf die außerordentlich hohe Explorationstätigkeit der letzten Jahre sollte man noch die Produktionsstatistik bis zum Jahre 2014 abwarten um definitive Aussagen treffen zu können. Grundsätzlich gilt, daß relativ bald eine Abnahme der Minenproduktion zu erwarten ist. Zum Verständnis der rückläufigen Minen-Goldproduktion sind zwei Umstände zu berücksichtigen : 1. seit Jahrzehnten sinken die durchschnittlichen Goldgehalte (gold grade per tonne) des Abbaumaterials in jenen Ländern, die bereits längere Zeit Goldabbau betreiben :
Die sinkenden Goldgehalte verursachen expotentiell steigende Kosten, da eine wesentlich größere Tonnage abgebaut, feinvermahlen und aufbereitet werden muß, um alljährlich die gleiche Goldmenge produzieren zu können. Explorationsvorhaben werden zukünftig immer kostenintensiver, da diese eigentlich nur mehr in entlegenen Gebieten ohne Infrastruktur stattfinden können oder mit großem politischem Risiko verbunden sind oder einen geringen "gold grade per tonne" aufweisen. 2. Die oberflächennahen und goldreichen (alluviale und nuggetreiche) Lagerstätten wurden bereits in der Vergangenheit aufgefunden und abgebaut. Die jeweiligen Neufunde an Lagerstätten mit geringerem "gold grade per tonne" können zukünftig die bisherige alljährliche Minenproduktion nicht zur Gänze ersetzen. Ein weltweites Goldabbau-Replacement-Defizit hat begonnen oder wird in Kürze beginnen. Das bisherige jährliche Goldabbau-Maximum hat vorläufig im Jahre 2010 stattgefunden
Abschrift aus dem Goldreport 2009 der ERSTE BANK : „Im Zeitraum von 1992 bis 2007 wurden insgesamt 90 Lagerstätten über 2,5 Mio. Unzen Gold gefunden. Der Trend ist seit der Jahrtausendwende jedoch stark abfallend, so wurden nach der Jahrtausendwende lediglich 3 größere Lagerstätten pro Jahr entdeckt. Graham Birch - Manager des BGF World Gold - meinte diesbezüglich, dass er in den nächsten 5 Jahren von einer um 10-15 % niedrigeren Produktion ausgehe. Derzeit werden 80 Mio. Unzen jährlich gefördert, jedoch lediglich 15 Mio. Unzen pa. gefunden.“ Eine andere Statistik zeigt für die letzten 6 Jahre ein Replacement-Defizit von 50 %. Auch wenn Statistik-Zahlen vielleicht nicht die zukünftige Realität widerspiegeln, so erscheint glaubhaft, dass zukünftig alljährlich mehr Gold abgebaut wird, als durch jeweilige Neuentdeckungen ersetzt werden kann. Dies impliziert langfristig eine automatische Wertsteigerung von Explorerfirmen mit interessanten Schürfprojekten. Kritische Rohstoffe - Antimon und Graphitim Jahre 2010 wurden von der EU 41 Mineralien und Metalle hinsichtlich ihrer weltweiten Vorkommen analysiert und eine Liste mit 14 sogenannten "kritischen Rohstoffen" erstellt. Antimon und Graphit gehören zu den kritischen Rohstoffen. Laut USGS (2009) reichen die statistischen Antimonreserven nur noch für 14 Jahre, soferne keine neuen Lagerstätten gefunden werden. Die statistischen Reserven sind derzeit wirtschaftlich gewinnbare Bergbauvorräte. Hinzu kommen zukünftig neu zu entdeckende Lagerstätten sowie die (teilweise) Umwandlung von Resourcen in Reserven, bedingt durch neue kostensenkende Technologien und/oder entsprechende Rohstoff-Preissteigerungen. Zusammenfassung und AusblickDass nicht-nachwachsende Rohstoffe und speziell Erze und Metalle langfristig im Wert steigen werden, ist unbestritten. Man kann davon ausgehen, dass die globale Goldminenproduktion etwa ab dem Jahre 2015 absinken wird oder sehr hohe Goldpreissteigerungen stattfinden werden. Um die jeweils jährlich abgebauten Erzvorräte zu ersetzen, werden Goldproduzenten vermehrt Explorer aufkaufen oder sich an diesen beteiligen. Der Trend geht auch dahin, daß kleinere Explorer versuchen, noch kleinere Explorationsfirmen zu erwerben, um dergestalt selbst ein Übernahmekanditat für Großkonzerne zu werden. Prognose für den Goldbergbau Pusterwald : In ganz Europa befinden sich Bergbaufirmen, die Exploration und/oder Erzbergbau betreiben. Es sind somit langfristig die Voraussetzungen gegeben, um für die Schürfrechte im Golderzbezirk Pusterwald mit einem Joint-Venture-Partner zu guten Konditionen eine Kooperation zu vereinbaren. Alternativ hiezu könnten die Abbaugewinne aus Unterzeiring für die Exploration im Golderzbezirk Pusterweald verwendet werden. Es wird auf die acht Gold-Pyrrhotin-Erzgänge im Schürfgebiet Unterzeiring hingewiesen. Siehe |

