Goldbergbau Pusterwald - Silberbergbau Zeiring - Silberbergbau Pichl bei Katzling

Eine Kooperation der Aurex Biomining AG zur Dokumentation der Abbauwürdigkeit von Gold- und Silberlagerstätten in Österreich

Gold Peak

Viele internationale Publikationen berichten, daß die jeweiligen Neufunde von Edelmetall-Erzlagerstätten nicht das alljährliche Abbauvolumen ersetzen. Es ist seit Jahren ein Goldabbau-Replacement-Defizit zu beobachten.

Weltweit rückläufige Bergbau-Goldproduktion ab 2015 ?

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Bisher galt das Jahr 2003 mit einer Minenproduktion von 2.590 Tonnen als der Gold Peak. Für das Jahr 2010 wird die globale Minenproduktion auf 2.652 Tonnen Gold geschätzt. Unter Hinweis auf die außerordentlich hohe Explorationstätigkeit der letzten Jahre sollte man noch die Produktionsstatistik bis zum Jahre 2014 abwarten um definitive Aussagen treffen zu können. Grundsätzlich gilt, daß relativ bald eine Abnahme der Minenproduktion zu erwarten ist. Zum Verständnis der rückläufigen Minen-Goldproduktion sind zwei Umstände zu berücksichtigen :

1. seit Jahrzehnten sinken die durchschnittlichen Goldgehalte (gold grade per tonne) des Abbaumaterials in jenen Ländern, die bereits längere Zeit Goldabbau betreiben :

  • USA .........: in 1970 gold grade 8 g/t, in den letzten Jahren nur noch < 2 g/t
  • Canada....: in 1970 gold grade 8 g/t, in den letzten Jahren nur noch < 3 g/t
  • Australien : in 1960 gold grade 5 g/t, in den letzten Jahren nur noch < 3 g/t
  • Brazil........: in 1950 gold grade 15g/t, in den letzten Jahren nur noch < 7 g/t

Die sinkenden Goldgehalte verursachen expotentiell steigende Kosten, da eine wesentlich größere Tonnage abgebaut, feinvermahlen und aufbereitet werden muß, um alljährlich die gleiche Goldmenge produzieren zu können. Explorationsvorhaben werden zukünftig immer kostenintensiver, da diese eigentlich nur mehr in entlegenen Gebieten ohne Infrastruktur stattfinden können oder mit großem politischem Risiko verbunden sind oder einen geringen "gold grade per tonne" aufweisen.

2. Die oberflächennahen und goldreichen (alluviale und nuggetreiche) Lagerstätten wurden bereits in der Vergangenheit aufgefunden und abgebaut. Die jeweiligen Neufunde an Lagerstätten mit geringerem "gold grade per tonne" können zukünftig die bisherige alljährliche Minenproduktion nicht zur Gänze ersetzen. Ein weltweites Goldabbau-Replacement-Defizit hat begonnen oder wird in Kürze beginnen.

Das bisherige jährliche Goldabbau-Maximum hat vorläufig im Jahre 2010 stattgefunden

  • Globale Minenproduktion in 2003 : 2.590 Tonnen Gold = ursprünglich als Gold Peak betrachtet
  • Globale Minenproduktion in 2010 : 2.652 Tonnen Gold bei wesentlich höherem Goldpreis
  • 1939 Peak in Russia mit........220 Tonnen, Produktion in 2008 = 174 Tonnen Gold (2009 = 205 Tonnen)
  • 1970 Peak in S. Africa mit.. 1.000 Tonnen, Produktion in 2008 = 234 Tonnen (2009 = 210 Tonnen)
  • 1980 Peak in Brazil mit..........105 Tonnen, Produktion in 2008 = ..40 Tonnen
  • 1991 Peak in Canada mit…...175 Tonnen, Produktion in 2008 = 100 Tonnen
  • 1998 Peak in USA mit ..........366 Tonnen, Produktion in 2008 = 230 Tonnen (2009 = 216 Tonnen)
  • 1998 Peak in Australia mit.....309 Tonnen, Produktion in 2008 = 225 Tonnen (2010 = e.276 Tonnen)
  • 1998 Peak in Uzbekistan mit.100 Tonnen, Produktion in 2008 = ..85 Tonnen
  • 2000 Peak in Chile mit............54 Tonnen, Produktion in 2008 = ..42 Tonnen
  • 2000 Peak in PNG mit ...........74 Tonnen, Produktion in 2008 = ..65 Tonnen
  • 2005 Peak in Indonesia mit....167 Tonnen, Produktion in 2008 = ..90 Tonnen
  • 2005 Peak in Peru mit...........207 Tonnen, Produktion in 2008 = 175 Tonnen
  • China......? Peak ? Produktion in 2010 (e) = 340 Tonnen
  • Ghana.....? Peak ? Produktion in 2008 = ..84 Tonnen
  • Mexico....? Peak ? Produktion in 2008 = ..41 Tonnen Gold

Abschrift aus dem Goldreport 2009 der ERSTE BANK :

Im Zeitraum von 1992 bis 2007 wurden insgesamt 90 Lagerstätten über 2,5 Mio. Unzen Gold gefunden. Der Trend ist seit der Jahrtausendwende jedoch stark abfallend, so wurden nach der Jahrtausendwende lediglich 3 größere Lagerstätten pro Jahr entdeckt. Graham Birch - Manager des BGF World Gold - meinte diesbezüglich, dass er in den nächsten 5 Jahren von einer um 10-15 % niedrigeren Produktion ausgehe. Derzeit werden 80 Mio. Unzen jährlich gefördert, jedoch lediglich 15 Mio. Unzen pa. gefunden.“

Eine andere Statistik zeigt für die letzten 6 Jahre ein Replacement-Defizit von 50 %. Auch wenn Statistik-Zahlen vielleicht nicht die zukünftige Realität widerspiegeln, so erscheint glaubhaft, dass zukünftig alljährlich mehr Gold abgebaut wird, als durch jeweilige Neuentdeckungen ersetzt werden kann. Dies impliziert langfristig eine automatische Wertsteigerung von Explorerfirmen mit interessanten Schürfprojekten.

Kritische Rohstoffe - Antimon und Graphit

im Jahre 2010 wurden von der EU 41 Mineralien und Metalle hinsichtlich ihrer weltweiten Vorkommen analysiert und eine Liste mit 14 sogenannten "kritischen Rohstoffen" erstellt. Antimon und Graphit gehören zu den kritischen Rohstoffen. Laut USGS (2009) reichen die statistischen Antimonreserven nur noch für 14 Jahre, soferne keine neuen Lagerstätten gefunden werden.

Die statistischen Reserven sind derzeit wirtschaftlich gewinnbare Bergbauvorräte. Hinzu kommen zukünftig neu zu entdeckende Lagerstätten sowie die (teilweise) Umwandlung von Resourcen in Reserven, bedingt durch neue kostensenkende Technologien und/oder entsprechende Rohstoff-Preissteigerungen.

Zusammenfassung und Ausblick

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Dass nicht-nachwachsende Rohstoffe und speziell Erze und Metalle langfristig im Wert steigen werden, ist unbestritten. Man kann davon ausgehen, dass die globale Goldminenproduktion etwa ab dem Jahre 2015 absinken wird oder sehr hohe Goldpreissteigerungen stattfinden werden.

Um die jeweils jährlich abgebauten Erzvorräte zu ersetzen, werden Goldproduzenten vermehrt Explorer aufkaufen oder sich an diesen beteiligen. Der Trend geht auch dahin, daß kleinere Explorer versuchen, noch kleinere Explorationsfirmen zu erwerben, um dergestalt selbst ein Übernahmekanditat für Großkonzerne zu werden.

Prognose für den Goldbergbau Pusterwald :

In ganz Europa befinden sich Bergbaufirmen, die Exploration und/oder Erzbergbau betreiben. Es sind somit langfristig die Voraussetzungen gegeben, um für die Schürfrechte im Golderzbezirk Pusterwald mit einem Joint-Venture-Partner zu guten Konditionen eine Kooperation zu vereinbaren. Alternativ hiezu könnten die Abbaugewinne aus Unterzeiring für die Exploration im Golderzbezirk Pusterweald verwendet werden.

Es wird auf die acht Gold-Pyrrhotin-Erzgänge im Schürfgebiet Unterzeiring hingewiesen.

Siehe


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